Haargummis, Spangen und Haarbänder gehören zu den Dingen, die überall und nirgends sind. Sie liegen im Bad, auf der Fensterbank, in der Jackentasche und unter dem Sofa. Ein fester Platz für alle Haarsachen spart morgens Zeit, weil niemand erst suchen muss. Wohnen mehrere Kinder im Haushalt, macht das den Morgen deutlich ruhiger.
Als Aufbewahrung eignet sich schon eine kleine Schale oder ein Glas mit weiter Öffnung. Noch besser ist ein Kästchen mit mehreren Fächern, in dem Gummis, Spangen und Bänder getrennt liegen. Es kann im Bad stehen oder im Kinderzimmer neben dem Spiegel, dort, wo die Haare tatsächlich gerichtet werden. Ein Kästchen, das offen bleibt, wird eher benutzt als eines mit einem Deckel, der erst geöffnet werden muss.
Zum Aufhängen und Einstecken
Für Spangen bietet sich ein Stück Stoff oder ein breites Band an, an dem sie festgesteckt werden können. Man sieht sofort, welche Farben und Formen vorhanden sind, und alles bleibt beieinander. Haargummis lassen sich auf einen Haken, einen Stab oder einen einfachen Bügel schieben. So verheddern sie sich nicht, und man zieht sich das gewünschte einfach heraus.
Kleine Kinder stecken gern Dinge in den Mund, deshalb gehören kleine Spangen und Gummis außer Reichweite der Jüngsten. Größere Kinder können dagegen früh lernen, ihre Haarsachen selbst zurückzulegen, wenn der Platz niedrig genug ist. Ein Spiegel in Kinderhöhe macht das Ganze zu einer kleinen Routine, die das Kind selbst in die Hand nimmt.
Wer morgens wenig Zeit hat, kann schon am Abend überlegen, welche Frisur am nächsten Tag gewünscht ist, und die passenden Haarsachen bereitlegen. Das nimmt dem Morgen die Hektik und macht das Kind zum Mitentscheider. Auch für Ausflüge kann ein kleines Täschchen mit ein paar Gummis und Spangen im Rucksack liegen, das nach der Rückkehr wieder aufgefüllt wird.
Gelegentlich lohnt es sich, den Bestand zu sichten. Gummis, die ausgeleiert sind, und Spangen, die kaputt oder unbequem sind, dürfen aussortiert werden. Der Rest bekommt wieder seinen Platz im Kästchen. Wer die Haarsachen im Blick behält, kauft seltener nach und hat trotzdem immer, was gebraucht wird. Und wenn eine einzelne Spange auftaucht, weiß jeder sofort, wohin sie gehört.