Geschenke gut verstecken, damit die Kinder sie nicht vorzeitig finden

Landschaftsillustration

Kinder sind erfinderisch, wenn es um Geschenke geht. Sie schauen in Kästen, unter Betten und hinter Türen und finden erstaunlich oft, was eigentlich geheim bleiben sollte. Damit die Überraschung erhalten bleibt, lohnt es sich, ein wenig zu planen. Ein gutes Versteck ist ein Ort, an den Kinder im Alltag nie kommen und an dem auch niemand zufällig etwas sucht.

Hohe Fächer im Schrank, der Kellerraum, der Dachboden oder ein Koffer, der sonst ungenutzt bleibt, sind gute Kandidaten. Manche Eltern verstecken Geschenke im Auto oder bei Verwandten und Freunden, wenn zu Hause zu wenig Platz ist. Ein Schrank oder eine Kiste mit einem Tuch darüber gilt oft als uninteressant, wenn sie nach etwas ganz Gewöhnlichem aussieht.

Verpackt und außer Sicht

Wer Geschenke sofort einpackt, sollte sie an demselben Ort lassen. Unverpackte Dinge wirken auf Kinder wie eine Einladung, wenn sie durch Zufall entdeckt werden. Eine Schachtel oder eine Tasche, die neutral aussieht, tarnt den Inhalt besser als ein bunter Karton mit Bildern auf der Außenseite. Wichtig ist, dass weder Größe noch Geräusche etwas verraten. Ein Paket, das klappert, weckt Neugier.

Es hilft, sich eine kurze Liste zu machen, was wo liegt. Wer über Wochen Geschenke sammelt, vergisst gern die Verstecke und findet vieles erst nach dem Fest wieder. Eine kleine Notiz, die nicht im Zimmer der Kinder liegt, erspart das. Auch bei Geschenken für mehrere Kinder lohnt es sich, sie getrennt zu verwahren, damit nichts verwechselt wird.

Neugierige Kinder lassen sich manchmal ablenken, indem man das Thema locker nimmt. Wer nicht so tut, als gäbe es ein großes Geheimnis, weckt weniger Ehrgeiz. Ein freundliches Nein, wenn ein Kind fragt, was es bekommt, genügt meist. Und wer den Ort lieber wechselt, wenn ein Versteck entdeckt wurde, hat schnell wieder Ruhe.

Nach dem Fest werden die Verstecke wieder leergeräumt und für das nächste Mal freigehalten. Was übrig geblieben ist, etwa eine ungenutzte Kleinigkeit, bekommt einen offenen Platz im Zimmer oder wird weitergegeben. So bleibt der Dachboden übersichtlich, und im nächsten Jahr beginnt die Suche nach einem guten Versteck nicht mit dem Ausräumen.