Schraubenbeutel und Werkzeug von Möbeln sicher aufbewahren

Landschaftsillustration

Beim Zusammenbauen eines Möbelstücks liegt meist ein kleiner Beutel mit Schrauben, Dübeln und einem Schlüssel bei. Nach dem Aufbau wandert er oft in den nächsten Abfalleimer oder verschwindet in einer Schublade. Ein paar Jahre später steht der Umbau an, das Bett soll höher, der Schrank soll umziehen, und plötzlich fehlt genau das eine Teil. Ein fester Ort für diese Beutel erspart viel Ärger.

Am einfachsten ist eine Kiste oder ein grosser Umschlag, in dem alle Beutel gesammelt werden. Jeder Beutel bekommt einen Zettel mit dem Namen des Möbels: Kinderbett, Kommode, Regal. Die Anleitung kommt gleich mit hinein, denn ohne sie wird der Wiederaufbau zum Ratespiel. So ist alles beisammen, wenn es gebraucht wird.

Wo die Kiste steht

Ein guter Platz ist ein Fach im Keller, im Estrich oder in einer Kommode, die selten geöffnet wird. Dort ist die Kiste trocken und geschützt und stört niemanden. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder wissen, wo sie steht. Ein Zettel an der Innenseite der Schranktür kann daran erinnern.

Manche Beutel kann man auch am Möbel selbst befestigen. Ein Klebeband an der Rückseite oder an der Unterseite hält den Beutel dort fest, wo er später gebraucht wird. Das funktioniert bei Betten, Regalen und Tischen gut. Wichtig ist, dass der Beutel gut versteckt ist und nicht in Kinderhände gerät, denn Schrauben sind klein und nichts zum Spielen.

Beim Zügeln hilft die Kiste besonders. Alle Beutel sind vollständig, die Anleitungen dabei, und die Möbel lassen sich rasch wieder aufbauen. Auch beim Weitergeben eines Möbelstücks an Freunde ist es schön, wenn der Beutel dabei ist. Der neue Besitzer freut sich, und das Möbel bleibt lange im Gebrauch.

Fehlt bereits etwas, hilft ein Blick in die Kiste mit übrig gebliebenen Schrauben, die man beim Aufbau nicht gebraucht hat. Oft findet sich darunter ein passender Ersatz. Wer solche Reste sammelt, hat eine kleine Ersatzteilkiste, die bei vielen Reparaturen nützlich ist. Und wenn nichts passt, weiss man wenigstens, wonach man im Fachgeschäft fragen muss.