Schienen, Brücken, Tunnel und Fahrzeuge umfassen viele Teile, und sie sind selten alle gleichzeitig im Einsatz. Wenn alles in einer einzigen grossen Kiste liegt, beginnt das Spiel mit einer langen Suche, und oft ist die Lust schon weg, bevor der erste Zug fährt. Eine gute Ordnung sorgt dafür, dass das Aufbauen rasch geht und das Abbauen nicht zur Last wird.
Bewährt hat sich, die Schienen und Strassenteile nach Art zu sortieren. Gerade Stücke kommen in eine flache Kiste, Kurven und Weichen in eine zweite, Brücken und Zubehör in eine dritte. Das Kind sieht beim Öffnen sofort, was es braucht, und muss nicht alles ausschütten. Flache Kisten unter dem Bett eignen sich besonders gut, weil die Teile nicht übereinanderliegen und sich nicht verkeilen.
Fahrzeuge und Zubehör
Züge, Wagen und Autos brauchen eine eigene Garage. Ein Regalbrett mit einer kleinen Kante, ein Schuhkarton pro Fahrzeugart oder ein Korb mit Fächern schafft einen Parkplatz, auf den sich alle Fahrzeuge stellen lassen. Wer einmal auf dem Weg ins Bett auf eine Lokomotive getreten ist, weiss, wie viel ein fester Platz wert ist.
Kleines Zubehör wie Bäume, Schilder, Häuser und Figuren gehört in einen eigenen Behälter mit weiter Öffnung. Am besten eignet sich ein durchsichtiges Gefäss oder eine Schachtel, auf der ein Bild klebt. Teile, die klein genug zum Verschlucken sind, gehören ausser Reichweite der Jüngsten. Spielen mehrere Kinder zusammen, ist ein gemeinsamer Behälter für das Zubehör sinnvoll, damit nichts verloren geht.
Wer eine Bahn nicht jedes Mal abbauen möchte, kann einen Teil stehen lassen. Ein Brett oder eine grosse Unterlage, die sich hochkant an die Wand stellen lässt, trägt eine fertige Strecke. So lässt sich der Boden tagsüber nutzen und abends wieder frei räumen. Wichtig ist, dass das Kind die Bahn selbst wegräumen kann, sonst bleibt das Aufräumen an den Erwachsenen hängen.
Ein Foto der fertigen Strecke, das auf der Kiste klebt, kann helfen, wenn ein Aufbau besonders gelungen war. Das Kind darf ihn beim nächsten Mal nachbauen oder etwas Neues erfinden. So bleibt die Kiste ein Ort für Ideen, und die Ordnung dient dem Spiel und nicht umgekehrt.